Sexting: 5 Tipps für digitalen „Dirty Talk“

Sexting: 5 Tipps für digitalen „Dirty Talk“

Sexting, ein neues Wort für einen alten Begriff: Dirty Talk!

Durch den Siegeszug der Dating-Apps hat sich unser Kommunikationsverhalten in den letzten Jahren extrem verändert.

Du wirst es bestimmt bei dir selber auch schon gemerkt haben... Anstelle miteinander zu telefonieren, wird heutzutage getextet.

Beim Flirten kann sich das Texting schnell zu einer Art Sexting entwickeln und es liegt an dir in dem Gespräch nun die Oberhand zu behalten.

In diesem ultimativen Guide erkläre ich dir, was du beim Sexting zu beachten hast, damit du stets souverän mit deinem Schwarm schreibst!

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  1. Sei immer authentisch

Beim Sexting ist es eigentlich ganz ähnlich wie bei einem Date unter vier Augen.

Je mehr du wirklich du selbst bist, desto erfolgreicher bist du dabei.

Schließlich möchte er mit dir schreiben und nicht mit einer erdachten Version von dir, die Dinge schreibt, die du niemals tun würdest.

Benutze deine eigenen Worte und suche dir nicht irgendwelche Sprüche oder Formulierungen aus dem Internet, von denen du denkst, dass sie heiß klingen. Natürlich spricht nichts gegen ein gelegentliches Zitat, wenn es passt.

Aber verpacke es so, dass er weiß, was du damit ausdrücken möchtest. Je heißer es zugeht, desto mehr solltest du dich von deinen Gefühlen leiten lassen.

Schreibe das, was du ihm auch ins Ohr flüstern würdest, wenn er jetzt neben dir liegen würde. Verstelle dich dabei nicht, sondern sei einfach ganz echt und offen.

Er möchte in diesem Moment genau dich und nicht die Kopie eines Pornostars.

2. Überlege Versprechungen gründlich

Im Eifer des Schreibens kann es leicht passieren, dass du den Mund zu voll nimmst. 

Schließlich seid ihr weit voneinander entfernt und er kann dich nicht so direkt und unmittelbar beim Wort nehmen, wie er es Auge in Auge könnte.

Du kannst also leicht etwas daher schreiben, das extrem heiß und verrucht klingt – das du aber in der Realität wahrscheinlich niemals wollen oder dich trauen würdest.

Wenn es sich bei ihm nur um einen reinen Text-Flirt handelt, ist das nicht weiter schlimm.

Den kannst du ausleben wie eine Fantasie, da das Sexting hier nur zum Anheizen und Spaß haben dient.

Wenn du aber mit jemandem textest, mit dem du dich auch persönlich treffen möchtest, dann überlege dir deine Versprechungen gut.

Erzähle ihm nicht von heißen Sexpraktiken, die du angeblich darauf hast oder unbedingt mit ihm erleben willst, wenn du beim echten Treffen dann wahrscheinlich zu schüchtern bist, ihn auch nur anzufassen.

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3. Weniger ist mehr

In einer Welt voller Pornografie gibt es wenig, womit du ihn noch wirklich vom Stuhl hauen kannst.

Darum ist es am besten, das nicht mit besonders eindeutigen Sprüchen oder Bildern beeindrucken zu wollen.

Das bekommt er alles genauso unpersönlich überall im Internet. Gib ihm lieber etwas, das er nur von dir bekommen kann. Und das ist die geteilte Fantasie, die euch nur über eure Nachrichten ganz intim miteinander verbindet.

Dafür brauchst du keine vulgären Worte oder überdeutlichen Beschreibungen. Lass lieber öfter mal Spielraum für seine Fantasie, lass seine Gedanken dahin wandern, wo er sie gerne hätte.

Du kannst seine Fantasie an die Hand nehmen und ihm diese Hand dann aber auch wieder freigeben, um damit zu machen, was er gerade möchte... Rege ihn an und mach ihm Lust auf mehr, ohne exakt vorzugeben, wie dieses Mehr auszusehen hat.

Wenn du diese Kunst beherrscht, habt ihr zusammen endlose Möglichkeiten!

4. Vorfreude ist die schönste Freude

Du kennst das bestimmt, wenn man sich im Chat so ausgetobt hat, dass man es kaum erwarten kann, bis er endlich vor dir steht!

Das ist einfach das Beste am Sexting, diese Vorfreude, die durch all die intimen Nachrichten entsteht und sich bis ins Unerträgliche aufbaut.

Ein bisschen Angst ist auch immer dabei, dass die Erwartungen nun schon fast zu hoch sind, um beim realen Treffen mithalten zu können.

Aber genau darin liegt ja die Spannung. Darum überstürze es nicht mit dem treffen und koste diese Vorfreude und Spannung so richtig aus.

Und warum sollte er schließlich sofort alles bekommen? Gib ihm Stück für Stück mehr und lass ihn ruhig auch etwas zappeln und warten.

Umso wilder und aufregender wird es dann, wenn ihr euch endlich gegenüber steht. Und wenn es nie zum Treffen kommen wird?

Dann baue einfach genauso die Spannung auf bis zum nächsten Bild oder zur nächsten heißen Nachricht...

5. Sicherheit geht vor

Du wirst wahrscheinlich nicht immer nur mit jemandem texten, den du bereits seit Jahren kennst und dem du 100% vertrauen kannst.

Darum solltest du unbedingt daran denken, dass deine eigene Sicherheit immer Priorität hat. Vor allem, wenn du denjenigen noch nicht real getroffen hast!

Das bedeutet nicht, dass du völlig pessimistisch sein und immer vom Schlechten im Menschen ausgehen sollst.

Aber schließlich treiben sich auch viele Spinner da draußen herum und bis du ihn wirklich gut kennst, geht Vorsicht einfach vor Vertrauen! Schicke ihm keine Bilder mit deinem Gesicht darauf und gib deine Adresse niemals heraus!

Gib auch keine Anhaltspunkte zu deiner Arbeitsstelle oder anderen Orten, wo du nicht unbedingt von ihm überrascht werden möchtest.

Denk immer daran, dass eure Nachrichten eigentlich nur dafür gedacht sind, euch Spaß zu machen und Fantasien einzuheizen bzw. schriftlich auszuleben.

Sie geben ihm kein Anrecht auf dich im echten Leben und müssen auch nicht unbedingt zu mehr führen. Es geht immer nur darum, was du willst und wobei du dich sicher und wohl fühlst. Vertraue dabei deinem Bauchgefühl!

Mein Fazit

Mit diesen 5 Tipps bewegst du dich ganz sicher und souverän im Bereich des Sextings. Aber diese zwei Punkte solltest du dir besonders gut merken:

  1. Übertreibe es nicht
  2. Tu nie etwas, womit du dich nicht wohlfühlst

Und jetzt, viel Spaß beim Ausprobieren!

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